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Saint-Gobain Building Distribution

Bürogebäude

13.11.2022

Baujahr: 2014

Offenbach

Kompakt

Objekt: Bürogebäude, Deutschlandzentrale Saint-Gobain Building Distribution
Standort: Hafeninsel 9 in Offenbach am Main
Mieter: Saint-Gobain Building Distribution Deutschland
Projektentwicklung: Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main
Planung: Meixner Schlüter Wendt Architekten, Frankfurt am Main
Dachabdichtung: Dachdeckermeister Willy A. Löw AG, Bad Homburg
Fertigstellung: Dezember 2014

Saint-Gobain Building Distribution

Deutschlandzentrale der Saint-Gobain Building Distribution im Offenbacher Hafen

Im umgenutzten Hafenquartier der Stadt Offenbach ist Anfang 2015 die neue Zentrale der Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH (SGBDD) bezogen worden. Der charaktervolle Neubau wurde vom Frankfurter Büro Meixner Schlüter Wendt Architekten als L-förmiges Gebäude mit markanten Auskragungen und einer zurückhaltenden dunkelgrauen Natursteinfassade gestaltet. Für eine effektive und langlebige Dachabdichtung wurde eine zweilagige Bitumenabdichtung gewählt.

Die Revitalisierung ehemaliger Hafenflächen ist weltweit ein bedeutendes Thema für Stadtplaner und Architekten. Das gilt auch für die Stadt Offenbach am Main, wo auf den attraktiv gelegenen Brachflächen des alten Stadthafens bis 2020 ein modernes Stadtquartier mit Wohn-, Büro-, Hochschul-, Schul- und Einzelhandelsflächen entsteht. Als erster Büronutzer siedelte sich Anfang 2015 der Baustoffhändler Saint-Gobain Building Distribution Deutschland mit seinem Headquarter vor Ort an. Der nach Plänen des Frankfurter Büros Meixner Schlüter Wendt Architekten fertiggestellte Neubau für die deutsche Tochter des börsennotierten französischen Unternehmens integriert auf sieben Ebenen moderne Büroarbeitsplätze für rund 200 Mitarbeiter. Zusätzlich wurden die hauseigene Akademie der SGBDD, ein auch der Öffentlichkeit zugängliches Betriebsrestaurant sowie ein Parkhaus integriert.

Um den hohen Anspruch des langfristigen Mieters Saint-Gobain im Bereich Baustoffe zu betonen, gestalteten die Planer das L-förmige Gebäude mit einer elegant-zurückhaltenden Lochfassade aus dunkelgrauem Naturstein, die auf den ersten Blick die Wertigkeit der Architektur betont. Einen gelungenen Kontrast zu den massiven Natursteinflächen bieten der großzügig verglaste Eingangsbereich sowie das direkt darüber leicht vorkragende Volumen, das mit seiner über die gesamte Gebäudehöhe reichenden Glasfront einen schönen Ausblick über das alte Hafenbecken bietet. Komplettiert wird die Architektur durch zwei kleinere, jeweils eingeschossige Anbauten, die straßenseitig bzw. rückseitig dem Hauptvolumen vorgelagert wurden.

 

Hochwertige Dachabdichtung

Ein wichtiger Aspekt bei der Fertigstellung des Neubaus war die Abdichtung und Begrünung der insgesamt 930  Quadratmeter großen Flachdachflächen. Die Umsetzung der Arbeiten erfolgte nach einer bundesweiten Ausschreibung durch die Willy A. Löw AG aus dem nahe gelegenen Bad Homburg. Das bundesweit tätige Unternehmen war in den vergangenen Jahren an der Fertigstellung zahlreicher Großprojekte in der Region Frankfurt am Main beteiligt, darunter beim Neubau der Deutschen Börse in Eschborn sowie beim WestendDuo, beim Commerzbank Tower, bei der Sanierung der Deutsche-Bank-Türme oder beim TaunusTurm (alle in Frankfurt).

Informationen zur Dachabdichtung auf einen Blick

930 qm Flachdachflächen als Warmdach mit 2 % Gefälle

  • Bitumen-Voranstrich
  • Bitumen-Dampfsperre
  • Polystyrol-Dämmung
  • erste Lage: kaltselbstklebende Elastomerbitumen-Unterlagsbahn
  • Oberlage: wurzelfeste Elastomerbitumenschweißbahn
  • Begrünung

Wie bei den genannten Referenzen war auch beim Neubau für Saint-Gobain entschieden worden, die verschiedenen Dachflächen mit einer hochwertigen Bitumenabdichtung gegen eindringende Feuchtigkeit zu schützen. „Für einen langfristig sicheren Aufbau und eine effektive Dämmung haben wir dabei sowohl das Hauptdach als auch die Dächer der beiden Anbauten als klassisches Warmdach mit Polystyrol-Dämmung ausgebildet“, beschreibt Projektleiter Jörg Nannen die Maßnahme.

Oberhalb der Stahlbetondecke wurden zunächst ein Bitumenvoranstrich aufgetragen und eine Bitumendampfsperre aufgebracht. Direkt darüber kam anschließend eine effektive Polystyrol-Dämmung zum Einsatz. Das Gefälle von zwei Prozent ermöglicht dabei ein sicheres Ablaufen von Regenwasser. Oberhalb der Dämmung verlegte das Team der Willy Löw AG eine kaltselbstklebende Elastomerbitumen-Unterlagsbahn , als Oberlage wurde eine wurzelfeste Elastomerbitumenschweißbahn als Grundlage für die abschließende Begrünung aufgebracht.

„Je nach Baufortschritt waren wir die meiste Zeit über mit drei oder vier Mitarbeitern vor Ort“, berichtet Jörg Nannen. „Die gesamte Ausführung einschließlich der Begrünung erstreckte sich letztlich über einen Zeitraum von rund 12 Monaten. Dabei eingerechnet sind allerdings mehrere zeitliche Unterbrechungen. Denn aufgrund der begrenzten Fläche zur Anlieferung konnten wir zum Beispiel erst nach dem Gerüstbau mit dem Abdichten der Dachflächen oberhalb des Erdgeschosses beginnen.“ Größere Probleme oder unvorhergesehene Verzögerungen gab es aber nicht. Die Arbeiten vor Ort konnten deshalb termingerecht im August 2014 abgeschlossen werden.

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