Glossar Flachdachabdichtung

Wartungsvertrag sorgt für langlebiges Dach
Beispielhafte Flachdachabdichtung
© vdd, Fotograf Alexander Bonn

Zur Flachdachabdichtung zählen alle Maßnahmen, die dafür sorgen, dass das Flachdach gegen von außen eindringendes Wasser und eindringende Feuchtigkeit geschützt ist. Die Flachdachabdichtung ist eine Funktionsschicht und ein fester Bestandteil des Dachaufbaus eines Flachdachs.

 

Welche Materialien werden zur Flachdachabdichtung verwendet?

Für die Flachdachabdichtung werden in Deutschschland vorwiegend Bitumenbahnen und Kunststoffbahnen verwendet.

Dabei sind Bitumenbahnen, zu denen auch alle Polymerbitumenbahnen zählen, das am häufigsten verwendete Abdichtungsmaterial. Rund zwei Drittel aller flachen und flachgeneigten Dächer sind mit den bewährten Bahnen abgedichtet.

   

Welche Regelwerke und Normen kommen bei der Flachdachabdichtung zum Tragen?

In Deutschland sind zwei Regelwerke für die Flachdachabdichtung zu nennen: Die DIN 18531 und die Flachdachrichtlinie des ZVDH.

Erstere wurden komplett überarbeitet und im Juli 2017 neu veröffentlicht. Für die Planung der Abdichtung von nicht genutzten und genutzten Dächern gilt nun die DIN 18531 - Abdichtung von Dächern sowie Balkonen, Loggien und Laubengängen. Sie ist in die folgenden Teile gegliedert:

  • Teil 1: Nicht genutzte und genutzte Dächer – Anforderungen, Planungs- und Ausführungsgrundsätze
  • Teil 2: Nicht genutzte und genutzte Dächer – Stoffe
  • Teil 3: Nicht genutzte und genutzte Dächer – Auswahl, Ausführung und Details
  • Teil 4: Nicht genutzte und genutzte Dächer – Instandhaltung
  • Teil 5: Balkone, Loggien und Laubengänge

Passend dazu erschien Ende 2017 die sechste Auflage der Technischen Regeln - abc der Bitumenbahnen. Das Standardwerk der Branche wurde vollständig überarbeitet und berücksichtigt alle Neuerungen aus der DIN 18531.

Die aktuelle Fassung der Flachdachrichtlinie wurde zuletzt 2016 grundlegend überarbeitet und veröffentlicht.