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Planung der Bauwerksabdichtung

Das Kellermauerwerk ist vor Nässe und Feuchtigkeit zu schützen. Da die Kellerwand nach Verfüllen der Baugrube von außen nicht mehr zugänglich ist, sind spätere Sanierungen aufwändig und teuer. Eine hochwertige Abdichtung ist daher sinnvoll investiertes Geld. Vor Auswahl des geeigneten Materials für die jeweilige Baustelle ist in der Regel die Erstellung eines Baugrundgutachtens wichtig wie auch dessen richtige Interpretation und die Berücksichtigung der Art der Kellernutzung.


Gegen Bodenfeuchte muss anders abgedichtet werden als gegen zeitweise aufstauendes Sickerwasser. Kelleraußenwände in stark durchlässigem Boden oder mit Dränung werden gemäß DIN 18195-4 mit einem Voranstrich versehen und dann mit einer kaltselbstklebenden Bitumen-Dichtungsbahn (KSK) oder kaltselbstklebenden Bitumen-Dichtungsbahn mit Träger vollflächig verklebt oder mit einer Elastomerbitumen-Schweißbahn vollflächig verschweißt. Kellerwände in wenig durchlässigem Boden und ohne Dränung sind gemäß DIN 18195-6 mit einem Voranstrich zu versehen und mit einer vollflächig verschweißten Elastomerbitumen-Schweißbahn abzudichten. Die Wandabdichtung wird dabei so an die Abdichtung der Sohle angeschlossen, dass eine Wanne entsteht.