Herstellung von Bitumenbahnen Herstellung von modernen High-Tech Bitumenbahnen

In den modernen Produktionsanlagen der Bitumenbahn-Hersteller in Deutschland findet der Herstellungsprozess unter permanenten Kontrollen statt.

Permanente Dickenmessungen ­garantieren die hohe Qualität der ­fertigen Bahnen.

Grafik Herstellung von Bitumenbahnen
Grafik Herstellung von Bitumenbahnen
© derdichtebau

Beschreibung der einzelnen Maschinenabschnitte

1. Trägerrollen (Ballen)

1. Trägerrollen (Ballen): Hier werden die Trägereinlagen mittels Rollenbock in die Produktionsanlage eingeführt. Auch erfolgt hier das Ankleben der jeweils neuen Bahn.

2. Ausgleichshang

2. Ausgleichshang: Der Ausgleichshang dient als Reservoir, der die Produktionsgeschwindigkeit gegenüber dem „Stop beim Ankleben der neuen Bahn“ ausgleicht.

3. Imprägnierung

3. Imprägnierung: In der Imprägnierphase wird die Trägereinlage mit Bitumen getränkt.

4. Beschichtung

4. Beschichtung: In der Beschichtungsphase wird die Trägereinlage beidseitig mit dem entsprechenden Deckbitumen versehen. Außerdem erfolgt die jeweilige Belegung mit den Deckschichten, z.B. Sand, Schiefer, Talkum, Granulat, Trennfolie.

5. Kühlstrecke

5. Kühlstrecke: Auf der Kühlstrecke wird die fertige Bahn derart abgekühlt, daß sie ohne störenden Staucheffekt aufgewickelt werden kann.

6. Ausgleichshang

6. Ausgleichshang: Der Ausgleichshang dient als Reservoir, der die Produktionsgeschwindigkeit gegenüber dem „Stop beim Abschneiden“ und Ausstoßen der fertigen Bahnenrolle ausgleicht.

7. Konfektionierung

7. Konfektionierung: Die Konfektionierung ist der Abschluß des Produktionsablaufs, sie wird halbautomatisch oder vollautomatisch durchgeführt.

Während die Dachbahnen und Dachabdichtungsbahnen allgemein in Rollen von 10 m Länge gewickelt werden, haben Schweißbahnen allgemein eine Länge von 5 m. Die Rollen werden mittels Tapes oder auf dem Wickelpapier gekennzeichnet, palettiert und schrumpffolienverpackt.