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DACH + HOLZ 2010
Impressionen von der Fachmesse rund um das Dach für Handwerk und Architektur

- Am 24. Februar 2010 startete die DACH + HOLZ mit einer Eröffnungsveranstaltung im Congress Centrum Nord und anschließendem Messerundgang.
Innovationen und intelligente Lösungen präsentierte die Bitumenbahnen-industrie auf der DACH + HOLZ in Köln vom 24. bis 27. Februar 2010. Die Messe richtete sich vor allem an Dachdecker und Zimmerer, bot aber auch Architekten und Planern interessante Informationen, gerade auch mit dem Thema Bauen im Bestand als Leitthema.
Stimmungsbarometer positiv
Rund 450 Aussteller präsentierten auf 70.000 Quadratmetern Messefläche Produkte und Dienstleistungen. Die DACH + HOLZ wollte auch dieses Jahr an die Erfolge von 2008 knüpfen. Damals stellte die Dach- und Holzbaubranche erstmalig gemeinsam auf einer Messe aus.
Mit kontinuierlicher Weiterentwicklung möchten die Hersteller von Bitumenbahnen die Arbeit des Handwerks erleichtern und gleichzeitig die Sicherheit der Flachdachabdichtung erhöhen. Dazu werden Bitumenbahnen konzipiert, die die Verarbeitung vereinfachen und beschleunigen.
Praktische Tipps für Detailausbildungen
Attraktionen boten die verschiedenen Vorführungen mit Tipps aus der Praxis. Gerade Detailausbildungen - wie hier in diesem Beispiel eine Innenecke - erfordern eine saubere Verlegearbeit. Mit den schon vorgefertigten Elementen der Kaltselbstklebenden Polymerbitumenbahn ist ein schnelles Arbeiten möglich, so dass das Zusehen eine echte Freude war.
Innovationen bieten Stoff für Fachgespräche
Ein gut informierter Handwerker bietet seinen Kunden einen optimalen Service. Und kann so auch Architekten und Planern als kompetenter Berater zur Seite stehen. Bei einer zukunftsfähigen Planung, Verwendung von hochwertigen Materialien und fachgerechter Ausführung steht einem jahrzehnte dichten Bauwerk nichts im Weg.
Bauen im Bestand mit Blick auf die Klimaveränderung
Aktuell reagieren die Bitumenbahnen-Hersteller auf den Markt und richten sich nach den durch die Klimaveränderung steigenden Anforderungen an die Dachabdichtung. Auch speziell für Sanierungen, dem zur Zeit größten Markt in der Baubranche, werden Spezialprodukte entwickelt und vorgestellt.
Da keine Sanierung wie die andere ist, gilt es gerade beim Bauen im Bestand den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden. So sind einlagige und mehrlagige Dachabdichtungen möglich, mit und ohne Wärmedämmung. Dabei müssen selbstverständlich die jeweiligen Normen und Vorgaben berücksichtigt werden.
Gestaltung für die Dachabdichtung
Wie eine zweite Haut schützt die Dachabdichtung das Dach und damit das gesamte Gebäude. Doch auch die Gestaltung von Dächern sollte nicht zu kurz kommen. Dies wurde hier überraschend inszeniert vom amtierenden Deutschen Meister für Bodypainting. So lassen sich Abdichtungsaufgaben aus einer neuen Perspektive betrachten.
Fazit
Die DACH + HOLZ 2010 zeigte viele Innovationen, die für die gesamte Abdichtungsbranche relevant sind und sowohl für das Handwerk als auch für Architekten und Planer eine wichtige Informationsquelle darstellen.
Auch über die verschiedenen Komplettlösungen lohnt es sich zu informieren und Trends wie Solarelemente und Wärmedämmung zu berücksichtigen. Aber unabhängig davon, ob das Dach einen Zusatznutzen - wie Solarelemente oder ein Gründach - erfüllt, steht die sichere und langfristige Dichtheit an erster Stelle. Weitsichtige Planung, hochwertiges Material und fachgerechte Verarbeitung sind zukünftig mehr denn je gefordert. Detaillierte Informationen zu Material und Innovationen halten die Bitumenbahnen-Hersteller bereit.

Technische Regeln 





