Einsatz von Bitumenbahnen bei der Bauwerksabdichtung Becken und Behälter

Die Abdichtung von Becken und Behältern erfordert die Aufmerksamkeit gleich doppelt, sowohl austretendes Wasser als auch eindringendes Wasser müssen beachtet werden.
Schwimmbad mit Wasserrutsche
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Dass z.B. Schwimmanlagen gegen das Austreten von Wasser geschützt werden müssen ist logisch. Dass man aber genauso Vorkehrungen treffen muss, die in die Bausubstanz eindringendes Wasser zurück halten, ist genauso selbstverständlich, aber nicht jedermann bekannt. Denn aus dem Erdreich eindringendes Wasser ist bei Schwimmbädern eine fast noch größere Gefahr als bei Wohn- und Bürobauten, da Feuchteschäden im Bauwerk bei Bädern verständlicherweise viel später und zum Teil gar nicht entdeckt werden können, bevor schwerwiegende Schäden entstehen. Die richtige Vorsorge ist auch hier die fachgerechte Abdichtung mit Bitumenbahnen. Zu Becken und Behältern gehören neben Schwimmbecken auch Trinkwasserbehälter, Wasserspeicherbecken und Regenrückhaltebecken sowie deren Zulauf- und Ablaufbauwerke. Behälter und Becken können innenliegend, frei aufgestellt oder erdeingebaut sein.

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Auskleidung von Trinkwasserbehältern und Stauseen

Staudamm - Einsatz von Bitumenbahnen bei Bauwerksabdichtung
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Aufgrund seiner natürlichen Herkunft ist Bitumen gesundheitlich unbedenklich. Es ist von der Kommission zur Bewertung von wassergefährdenden Stoffen als "nicht wassergefährdend" eingestuft worden (Umweltbundesamt, Bitumen, Kennziffer 326). Aus diesem Grund sind Polymerbitumen- und Bitumenbahnen auch für die Auskleidung von Trinkwasserbehältern oder zur Abdichtung von Talsperren zugelassen.