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Anordnung der Lagen
(1) Die Dachabdichtung kann auf dem Untergrund vollflächig verklebt, teilflächig verklebt, mechanisch befestigt oder lose verlegt werden. Die Forderungen der Sicherung gegen Abheben durch Windsog müssen erfüllt werden (siehe DIN 1055-4).
(2) Jede einzelne Lage in einem mehrlagigen Dachaufbau sollte mit Quernahtversatz verlegt werden. Die Überdeckung an Längs- und Quernähten beträgt mind. 80 mm und ist zu verkleben.
(3) Bei einlagigen Abdichtungssystemen beträgt die Überdeckung an Längs- und Quernähten bei mechanisch befestigten Systemen mind. 100 mm/100 mm und bei verklebten Systemen mind. 80 mm/100 mm. Die Mindestfügebreite im Längsnahtbereich beträgt beim Schweißverfahren mit Flamme 80 mm, beim Warmgasschweißen 60 mm, im Quernahtbereich und bei allen Nahtverbindungen auf beschieferten Bahnen stets 100 mm.
(4) Bei mehrlagigen Abdichtungen sind die Bahnen von Lage zu Lage versetzt anzuordnen. Alle Lagen sollten in gleicher Richtung verlegt werden, Kreuzversatz ist, soweit möglich, zu vermeiden. Die Lagen sind untereinander vollflächig zu verkleben.
(5) Es empfiehlt sich, die Bahnen in Gefällerichtung zu verlegen. Bei Dachneigungen > 3° (> 5,2 %) können, abhängig von den örtlichen Verhältnissen, zusätzliche Maßnahmen erforderlich werden.
(6) Um in der letzten Lage eine arbeitsbedingte Verdickung im Stoßbereich der Überdeckungen zu vermeiden, empfiehlt es sich, die zu überdeckende Ecke schräg abzuschneiden.
(7) Die Überdeckung der Bahn kann z. B. bei An- und Abschlüssen sowie Einbauteilen auch gegen den Wasserlauf geführt werden.
Abbildung 8: Anordnung der Oberlage bei fabrikmäßig bestreuten Bahnen



